AGBs

Allgemeine Geschäftsbedingungen für Beratung

§ 1 Anwendung

  1. Die hier beschriebene Allgemeinen Geschäftsbedingungen regeln die Beziehung zwischen Paul Riedel als Berater und der Klient. Die hier beschriebene Bedingungen gelten für alle nicht anderweitige schriftliche Vereinbarung zwischen der Vertragsparteien.
  2. Der Vertrag kommt zustande, wenn der Klient das generelle Angebot der Beratung annimmt und sich an den Berater zum Zwecke der Beratung, Lösungsanalyse oder Moderation wendet.
  3. Der Berater ist berechtigt einen Behandlungsvertrag ohne Angaben von Gründen abzulehnen, wenn das erforderliche Vertrauensverhältnis nicht erwartet werden kann, wenn der Berater aufgrund seiner Spezialisierung oder aus gesetzlichen Gründen nicht den Fall annehmen will, oder wenn es Gründe gibt, die ihn in Gewissenskonflikte bringen könnten. In diesem Fall bleibt der Honoraranspruch des Beraters für die bis zur Ablehnung der Behandlung entstandenen Leistungen, inklusive Besprechungshonorar erhalten.

§ 2 Inhalt des Vertrages

  1. Der Berater erbringt seine Dienste gegenüber dem Klienten in der Form, dass er seine Kenntnisse und Fähigkeiten zwecks Ausübung der Aufklärung, Beratung, Lösungsanalyse und Moderation des Klienten anwendet.
  2. Der Berater ist berechtigt jegliche Methode anzuwenden, die dem Lösungsweg entsprechen, sofern der Klient hierüber keine Entscheidung trifft. Der Berater wird darüber auch Berichte verfassen und diese unter Geheimhaltung aufbewahren.
  3. Der Berater ersetzt keine medizinische Hilfe und lehnt grundsätzlich Krankheiten oder Sympthomen zu behandeln.

§ 3 Mitwirkung des Klienten

Zu einer aktiven Mitwirkung ist der Klient nicht verpflichtet. Der Berater ist aber in dem Fall berechtigt, den Vertrag zu beenden, wenn das Vertrauen nicht mehr gegeben ist, insbesondere wenn der Klient die Beratungsinhalte verneint, erforderliche Auskünfte nicht erteilt und damit die Lösungsansätze verhindert.

§ 4 Honorierung der Beratung

  1. Der Berater hat für seine Dienste einen Honoraranspruch. Wenn die Honorare nicht individuell zwischen die Vertragsparteien vereinbart worden sind, gelten die Sätze, die in der Preisliste des Beraters (wird schriftlich bei der ersten Termin übergeben) aufgeführt sind.
  2. Die Honorare sind vor jeder Beratungsstunde vom Klienten bar oder Überweisung gegen Erhalt einer Quittung zu bezahlen. Nach Abschluss der Beratung erhält der Klient auf Wunsch eine gebührenpflichtige Rechnung.
  3. Vermittelt der Berater Leistungen Dritter, die er nicht fachlich überwacht (z.B. Anwälte, Steuerberater oder andere) ist der Berater berechtigt, die von dem Dritten in Rechnung gestellten Beträge als eigene Honorarbestandteile geltend zu machen und mit dem Klienten in der voraussichtlichen Höhe gemäß Absatz 2. abzurechnen. In Quittungen und Rechnungen sind diese Beträge gesondert auszuweisen. Der Berater ist berechtigt für die Vermittlung begleitender Leistungen beim Klienten eigene Honorare geltend zu machen.
  4. Lässt der Berater Leistungen durch Dritte erbringen, die er selbst überwacht, sind diese Leistungen Bestandteil der Honorare des Beraters. Soweit hier keine Inklusiv-Vereinbarung getroffen ist, werden diese Kosten in Rechnung gestellt.

§ 5 Vertraulichkeit der Behandlung

  1. Der Berater behandelt die Klientendaten vertraulich und erteilt bezüglich der Problemanalyse, der Beratungen und der Lösungsansatz sowie deren Begleitumstände und den persönlichen Verhältnissen des Klienten Auskünfte nur mit ausdrücklicher Zustimmung des Klienten. Auf die Schriftform kann verzichtet werden, wenn die Auskunft im Interesse des Klienten erfolgt und anzunehmen ist, dass der Klient zustimmen wird.
  2. Absatz 1. ist nicht anzuwenden, wenn der Berater aufgrund gesetzlicher Vorschriften zur Weitergabe der Daten verpflichtet ist – beispielsweise Meldepflicht bei bestimmten Diagnosen – oder auf behördliche oder gerichtliche Anordnung auskunftspflichtig ist. Dies gilt auch bei Auskünften an Personensorgeberechtigte, nicht aber für Auskünfte an Ehegatten, Verwandte oder Familien-angehörige. Absatz 1. ist ferner nicht anzuwenden, wenn in Zusammenhang mit der Beratung, Lösung oder Moderation persönliche Angriffe gegen ihn oder seine Berufsausübung stattfinden, und er sich mit der Verwendung zutreffender Daten oder Tatsachen entlasten kann.
  3. Der Berater führt Aufzeichnungen über seine Leistungen (Handakte). Dem Klienten steht eine Einsicht in diese Handakte nicht zu; er kann diese Handakte auch nicht heraus verlangen. Absatz 2. bleibt unberührt.
  4. Sofern der Klient eine Aktenansicht verlangt, erstellt diese der Berater kosten- und honorarpflichtig aus der Handakte. Soweit sich in der Handakte Originale befinden, werden diese in der Klientenakte in Kopie beigefügt. Die Kopien erhalten einen Vermerk, dass sich die Originale in der Handakte befinden.

§ 6 Rechnungsstellung

  1. Neben den Quittungen nach § 4 erhält der Klient nach Abschluss der Beratungsvertrag auf Verlangen eine Rechnung.
  2. Die Rechnung enthält den Namen und die Anschrift des Klienten sowie den Zeitraum, alle Leistungsarten und die Lösungsvorschläge.

§ 7 Meinungsverschiedenheiten

Meinungsverschiedenheiten aus dem Beratungsvertrag und den Allgemeinen Geschäftsbedingungen sollten gütlich beigelegt werden. Hierzu empfiehlt es sich, Gegenvorstellungen, abweichende Meinungen oder Beschwerden schriftlich der jeweils anderen Vertragspartei vorzulegen.

§ 8 Salvatorische Klausel

Sollten einzelne Bestimmungen des Behandlungsvertrages oder der Allgemeinen Geschäftsbedingungen ungültig oder nichtig sein oder werden, wird damit die Wirksamkeit des Beraungsvertrages insgesamt nicht tangiert. Die ungültige oder nichtige Bestimmung ist vielmehr in freier Auslegung durch eine Bestimmung zu ersetzen, die dem Vertragszweck oder dem Parteiwillen am nächsten kommt.

Mein Angebot richtet sich nur an Erwachsene über 21 Jahre.

Bevor Sie mein Angebot in Anspruch nehmen, bitte ich Sie sorgfältig die ALLGEMEINEN GESCHÄFTSBEDINGUNGEN zu lesen.

Terminvereinbarung

Termine sind nur nach vorheriger Absprache möglich, das heißt, dass Sie keine Wartezeiten einkalkulieren müssen. Falls es doch einmal zu Verzögerungen kommen sollte, nehmen Sie einfach solange im Wartebereich, platz.
Für eine Terminvereinbarung rufen Sie mich einfach an oder hinterlassen Sie eine Nachricht auf dem Anrufbeantworter – ich rufe Sie dann umgehend zurück.

Ablauf

Nach erfolgreicher Terminvereinbarung erfolgt in der vereinbarten Ort ein ausführliches Aufnahmegespräch um Ihren momentanen Zustand zu ermitteln. Weiterhin legen wir einen Verlaufsplan sowie die geeignetste Methode fest. Die komplette Beratung ist natürlich individuell und kann deshalb zwischen einer und mehreren Sitzungen variieren.

Kostenübernahme

Beratungskosten werden nur von den Klient übernommen. Die Übernahme der Kosten der Beratung durch Dritten wird nicht akzeptiert.